Top-10 Publikationen & Forschende – April 2017

Hier die 10 am häufigsten aufgerufenen Publikationen und Personenprofile des vergangenen Monats. Es werden nur eindeutige Seitenaufrufe gezählt, das heisst pro Sitzung wird maximal 1 Seitenaufruf gezählt (mehr dazu hier).

Publikationen

Forschende (Institut)

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Auswertung der Umfrage zur Alexandria-Nutzung

Am 13. Juli 2014 starteten wir eine Umfrage zur Nutzung der HSG-Forschungsplattform Alexandria. Insgesamt 1378 Personen erhielten eine Mail mit der Bitte um Teilnahme bei der Umfrage. 120 Personen antworteten, was ca. 9% Rücklauf entspricht (ohne nochmalige Erinnerung an die Umfrage). Nachfolgend sind die wichtigsten Resultate zusammengefasst:

Von den Antwortenden stammten ca. 60 Prozent aus der Forschung, je 20 Prozent verorteten sich hauptsächlich in der Lehre oder der Verwaltung. Ein Drittel war weiblich und 9 von 10 Teilnehmenden nutzen die Plattform bereits mehr als 2 Jahre, die meisten jedoch weniger als einmal die Woche (60%). Grösstenteils wird die Plattform zum Einstellen von Publikationen genutzt, etwa die Hälfte der Antwortenden gaben an, auch Projekte einzutragen, Volltexte von Publikationen hochzuladen oder sowohl das eigene Personenprofil darin zu pflegen wie auch andere Personen über Alexandria zu suchen.
Wenig genutzt, und wohl auch wenig bekannt, ist die Funktion Publikationen einer Forscherin bzw. eines Forschers (oder gar eines Instituts) via RSS-Feed zu abonnieren.

Personen und Nutzung von Alexandria

Zugang zur Plattform und Auffindbarkeit

Die besten Rückmeldungen (4 von 5 Punkte) erhielt die Plattform im Bereich Zugang und Auffindbarkeit. Allgemein wird zwischen Intranet und Internet unterschieden: Während die Plattform im HSG-Intranet nur schlecht integriert zu sein scheint, wird die Auffindbarkeit über die Google-Suche immer wieder gelobt. Die Programmierer vom MCM (Thomas Nicolai und Lars Kirchhoff) scheinen hier vor 10 Jahren einen sehr guten Job gemacht zu haben!
In den Google-Suchresultaten fällt dann aber eben auch auf, dass die Webprofile der Forschenden und die Alexandria-Personenprofile sich häufig unterscheiden, was mehrere Male bemängelt wird bei den Rückmeldungen. Dieser Umstand sollte demnächst hinfällig sein: Seit einigen Wochen bezieht Alexandria die Personendaten von der zentralen Personendatenbank der HSG-IT (siehe Personenprofil-Manager). Noch sind nicht alle Probleme diesbezüglich gelöst, aber in Zukunft sollten auf den HSG-Seiten immer dieselben Angaben zu einer Person zu finden sein (Adresse, Mail usw.)

Da die Software bereits einige Jahre ohne gründliches Redesign auf dem Buckel hat, erscheint einigen die Oberfläche und der Funktionsumfang veraltet. Auch wird bemängelt, dass die Plattform für Geisteswissenschaftler nur bedingt brauchbar ist, da z.B. die Sortierreihenfolge der Publikationen klar auf Artikel ausgerichtet oder die Sprachauswahl sehr eingeschränkt ist. Allgemein wird eine Flexibilisierung gewünscht, was die verwendeten Zitationsstandards, aber auch die Import- und Export-Möglichkeiten, betrifft.
Interessant ist, dass die einfache Oberfläche beziehungsweise das Layout der Webseite einigen der Antwortenden einfach und übersichtlich erscheint, anderen hingegen die Bedienung dadurch oft schwer fällt. Die Suchmöglichkeiten innerhalb der Plattform sind jedoch für die meisten nicht genügend oder veraltet.

Benutzerfreundlichkeit und Open Access

Positiv schneidet hingegen die Möglichkeit ab, auf Alexandria die Volltexte von Publikationen zu hinterlegen oder auch herunter zu laden. Kritisiert wird hier v.a. die rechtliche Unsicherheit, ob man als Autor oder Autorin den Volltext hochladen darf (meistens darf man dies, zumindest die akzeptierte Manuskriptversion). Oder die vom Verlag verlangten Sperrfristen führen zu Unsicherheiten (beim Hochladen des Volltextes können diese angegeben werden und der Text erscheint dann erst nach Ablauf der Frist in der Forschungsplattform).
Verbesserungen sollte die neue Lösung im Bereich Eingabe oder fehlende Datenübernahme (Import) von Publikationen bieten: Die Eingabemasken sind zu restriktiv und nicht benutzerfreundlich, auch die Sperrung der Publikationen (Journal Paper, Bücher, Konferenzpaper) nach der Kontrolle durch die Bibliothek wird verschiedentlich kritisiert. Das Eintragen von „forthcoming“-Publikationen soll weiterhin möglich sein. Und nicht zuletzt gibt auch ein Namenswechsel nach einer Heirat Anlass zu Verbesserungswünschen (bisher wurden 2 Profile in Alexandria angelegt, manuell lassen sich diese dann miteinander verlinken).
Ziel wird weiterhin sein, dass die Forschenden möglichst einfach im sogenannten Self Service möglichst viele ihrer Daten selber pflegen können. Ebenfalls beibehalten werden soll, wenn auch in einer neuen Art, der monatliche Newsletter. Dieser wird anfangs Monat automatisch von der Software aus den neusten Einträgen in der Plattform generiert, angereichert mit den Amazon-Covern von Büchern und dann an alle Alexandria-Nutzerinnen und Nutzer (und externe Abonnenten) verschickt.

Weshalb etwas Neues?

Bereits erwähnt wurde der Wunsch der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Plattform besser zu vernetzen oder bessere Import- und Exportmöglichkeiten für die eigenen (oder auf fremde) Publikationslisten zu erhalten.
Seit dem Start der Forschungsplattform Alexandria 2005 hat sich vieles im Bereich Vernetzung verändert, auch im akademischen Bereich: Netzwerke wie Researchgate, Academia.edu oder auch SSRN und RePEc sind entstanden oder haben sich etabliert. Auch vielfältige Tools sind im Einsatz, etwa Mendeley oder andere Literaturverwaltungswerkzeuge.
Um all diese neuen Möglichkeiten zu unterstützen, taugt die bisherige Software nicht mehr. Auch ist durch die schiere Anzahl und das dynamische Umfeld eine Eigenentwicklung nicht mehr sinnvoll. Hier soll zukünftig auf Standardsoftware zurückgegriffen werden.

Die ab und zu in der Umfrage geäusserte Meinung, man könne sich doch eine solche HSG-Plattform ganz sparen, zielt aber am Ziel vorbei: Die HSG hat sich einer Open Access Policy verschrieben, welche die in der HSG erstellten Publikationen auch auf HSG-eigenen Servern der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte. Und zwar dauerhaft. Dies ist bei kommerziellen Lösungen nicht gewährleistet. Deshalb ist im Open Access Reglement der Universität St. Gallen auch explizit aufgeführt, dass die Universität ein eigenes Institutional Repository führt (eben bisher die Forschungsplattform Alexandria). Einzig so kann die HSG selber bestimmen, in welchem inhaltlichen Zusammenhang die Publikationen dargestellt werden, zum Beispiel mit der Verlinkung auf ausführliche Personenprofile oder auf Projekte. Sollte in Zukunft der Ruf lauter werden, dass auch die Rohdaten von Forschungsresultaten publik gemacht werden sollen (siehe OpenAIREplus), dann müssen diese Daten ebenfalls auf HSG-eigenen Servern abgelegt werden können.

Unbemerkt blieb bisher vielen, dass auch Google Scholar auf die Forschungsplattform Alexandria zurückgreift: Publikationen aus Alexandria tauchen nämlich recht häufig in den Auswertungsresultaten der Software «Publish or Perish» von Harzing auf. Und diese bezieht ihre Daten in der Standardeinstellung von Google Scholar.

Im Projekt «Alex – Migration Forschungsplattform», welches seit anfangs Juni 2014 läuft, werden wir die Rückmeldungen aus der Umfrage berücksichtigen und möglichst viele davon hoffentlich in einer neuen Lösung umsetzen können. Deshalb danken wir allen Teilnehmenden für die Mitarbeit! Auf unserer Projekt-Webseite können Sie sich jederzeit über den aktuellen Stand des Projekts informieren.

Mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird in den nächsten Tagen Kontakt aufgenommen (sofern dies gewünscht wurde), um in einem persönlichen Gespräch noch mehr Einblick in die Nutzung und die Wünsche der Forschenden zu erhalten.

Profillinie_Umfrage_Alexandria

 

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Neue HSG-Publikationen – April 2013

Hier eine Auswahl der im April 2013 hinterlegten Publikationen auf der Forschungsplattform Alexandria [Update vom 2.5.2013]. Um immer auf dem Laufenden zu sein, abonnieren Sie den RSS-Feed der aktuellen HSG-Publikationen.

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Serverumstellung am Donnerstag, 21. März 2013

Pünktlich zum Frühlingsanfang werden wir diesen Donnerstag-Nachmittag, 21. März, die Forschungsplattform auf einen neuen Server zügeln. In dieser Zeit dürfen an den aktuellen Daten (Publikationen, Projekte und Personenprofile) keine Änderungen vorgenommen werden. Aus diesem Grund wird am Donnerstag-Nachmittag eine Anmeldung in der Forschungsplattform Alexandria nicht möglich sein.

Die Forschungsplattform bleibt aber im Internet durchgehend für Abfragen zugänglich.

Wenn alles so läuft wie geplant, dürfte der Unterbruch eine bis zwei Stunde dauern. Den genauen Start und das Ende der Umstellung werde ich hier im Alexandria-Blog (http://blog.alexandria.unisg.ch) und auch über Twitter (http://twitter.com/rlindegger) mitteilen.

Hintergrund: Der bisherige Server konnte die stark gewachsenen Zugriffszahlen auf die Plattform nicht mehr immer zuverlässig verarbeiten und fiel in den letzten Wochen und Monaten v.a. an Wochenenden tageweise aus.
Mit der neuen, leistungsfähigeren Hardware hoffen wir, diese Ausfälle in Zukunft vermeiden zu können.

Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

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Crocus chrysanthus 'Saturnus' 2

Neue HSG-Publikationen – Februar 2013

Hier eine Auswahl der im Februar 2013 hinterlegten Publikationen auf der Forschungsplattform Alexandria. Um immer auf dem Laufenden zu sein, abonnieren Sie den RSS-Feed der aktuellen HSG-Publikationen.

Im Februar wurden bei 73’168 Besuchen insgesamt 535’985 Seiten abgerufen, was in etwa 1 Prozent mehr Besuche bzw. 55 Prozent mehr Seitenabrufe gegenüber Februar 2012 bedeutet. Dabei wurden 104’474 PDF-Dateien heruntergeladen mit einem Datenvolumen von 66 GB (entspricht ca. 15 DVDs).

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Serverprobleme und Zugriffe im 2013

Im Januar und Februar 2013 war die Forschungsplattform Alexandria durch stark angewachsene Zugriffszahlen v.a. aus China gefordert. Dies führte leider zwischenzeitlich auch dazu, dass der Server nicht mehr verfügbar war. Soweit ich feststellen konnte, stammten die Zugriffe von den Indexierungsdiensten der chinesischen Suchmaschine Baidu.

Vermutlich dürfte diese vermehrte Integration in den chinesischen Suchindex auch dazu führen, dass Forschungsresultate häufiger aus China abgerufen werden. Die Zugriffszahlen scheinen dies zu bestätigen.

Zugriffe Februar 2013:Zugriffe Februar 2013

Zum Vergleich die Zugriffe vom letzten Jahr (Februar 2012):

Zugriffe Februar 2012

Zusammen mit dem IT-Ressort und unseren Programmierern arbeiten wir daran, die Forschungsplattform trotz den vermehrten Zugriffen stabil zu betreiben und Ausfallzeiten möglichst zu minimieren.

Ruedi Lindegger Twitter

Verbesserte Volltext-Anfragen

Aufgrund von Benutzer-Rückmeldungen verschickt Alexandria nun verbesserte Volltext-Anfrage-Mails. Solche Mails erhalten alle Autorinnen oder Autoren einer Publikation, wenn der Volltext von einem Internet-Nutzer nachgefragt wird.

Alle 7 Tage werden diese Anfragen an die Autoren gemailt. Neu kann im Volltext-Anfrage-Mail direkt auf die Mail-Adresse des Anfragenden geklickt werden, um ihr bzw. ihm eine Kopie zu senden. Dies ist jedoch nicht nötig, wenn der Volltext durch den Autor in Alexandria eingestellt wird. Dann benachrichtigt Alexandria automatisch alle bisherigen Interessenten.

Neu wird zudem den Autoren im Mail auch angezeigt, wie oft eine Publikation bereits angefragt wurde (siehe Screenshot). Spitzenreiter ist im Augenblick eine Publikation von Torsten Tomczak und Sven Henkel: «Behavioral Branding: eine Marke zum Leben erwecken». Diese Publikation wurde bereits 90x von Internet-Nutzern nachgefragt.

Mehr zu Volltext-Anfragen und  Download-Ranglisten hier.

Ruedi Lindegger

Open Access an der HSG im Aufwind

Seit die Universität St. Gallen im Dezember 2008 ihre Open Access Policy in einem Reglement verankert hat, nimmt die Anzahl der jährlich eingestellten Volltexte stark zu. Dies zeigt ein Vergleich der Open Access-Aktivität über die letzten Jahre.
Sowohl für Publikationen des jeweils laufenden Jahres, wie auch für jene früherer Jahre wurden im 2009 und 2010 deutlich mehr Volltexte eingestellt.

Diese Entwicklung spiegelt auch die international wachsende Bedeutung von Open Access, gründen (oder gründeten) doch inzwischen selbst renommierte Verlage wie Springer oder Wiley-Blackwell eigene Open Access-Zeitschriften. Dies parallel zur bereits bestehenden Option, Artikel in bisherigen Zeitschriften auf der Verlagsseite Open Access zugänglich zu machen (gegen Bezahlung).

Die Auswertung nach Forschungsbereichen bei den Zeitschriftenartikeln von 2005-2010 zeigt eine erfreulich hohe Open Access-Quote:

Mit Ausnahme der rechtswissenschaftlichen Publikationen beträgt der Anteil 28-38 Prozent aller Journal-Beiträge!
Der im Vergleich geringere Anteil bei den Rechtswissenschaften dürfte sich vor allem auf die national ausgerichtete Verlagslandschaft zurückführen lassen. Je kleiner und spezialisierter die Zeitschriften-Verlage, desto eher wird Open Access als Bedrohung wahrgenommen und dementsprechend nicht gefördert bzw. nicht zugelassen.

Volltext-Downloads

Dass die Volltexte von Publikationen auch genutzt werden, belegen schon nur die Download-Zahlen im 2010 für die gefragtesten 5 Publikationen:

  1. 6467 x heruntergeladen: Hoegg, Roman ; Martignoni, Robert ; Meckel, Miriam ; Stanoevska-Slabeva, Katarina: Overview of business models for Web 2.0 communities. In: Proceedings of GeNeMe 2006, 2006. – GeNeMe 2006. – Dresden, S. 23-37.
  2. 2034 x: Gassmann, Oliver ; Enkel, Ellen: Towards a Theory of Open Innovation: Three Core Process Archetypes. 2004. – R&D Management Conference (RADMA). – Lisabon, Portugal.
  3. 1883 x: Stölzle, Wolfgang ; Gaiser, C.: Logistik-Kennzahlensysteme. Kennzahlen als Instrument für den Leistungsvergleich von Distributionslagerhäusern. In: Controlling 8 (1996), Nr. 1, S. 40-48.
  4. 1783 x: Wiechert, Thomas ; Thiesse, Frédéric ; Michahelles, Florian ; Schmitt, Patrick ; Fleisch, Elgar: Connecting Mobile Phones to the Internet of Things: A Discussion of Compatibility Issues between EPC and NFC. : n/a2007. – Americas Conference on Information Systems (AMCIS). – Keystone, Colorado, USA, S. 11.
  5. 1701 x: Bieger, Thomas ; Laesser, Christian: Tourismustrends – eine aktuelle Bestandesaufnahme. In: Jahrbuch der Schweizerischen Tourismuswirtschaft 2002/ 2003. St. Gallen : IDT-HSG, 2003, S. 13-38. – ISBN 3-906532-08-9.

Wer sich dafür interessiert, wie oft seine eigenen Volltexte heruntergeladen wurden, kann die Zahlen in Alexandria aufrufen. Zum Vorgehen finden Sie dazu dieses Blog-Posting.

Volltext-Anfragen

Interessantes ist auch bei den fünf im 2010 am häufigsten nachgefragten Nicht-Open Access Publikationen zu finden.
Alexandria bietet den Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, automatisch bei den Autoren einer Publikation nach dem Volltext nachzufragen, falls dieser nicht in Alexandria hinterlegt wurde. Die Forschenden können danach direkt per Mail antworten oder aber den Volltext einstellen, worauf die Interessenten automatisch darüber informiert werden, dass der Volltext jetzt verfügbar ist.

Von den Top 5 der 2010 nachgefragten Artikel sind denn auch inzwischen drei als Volltexte in Alexandria verfügbar:

  1. 35 x nachgefragt, inzwischen Open Access: Bieger, Thomas ; Hansruedi, Müller ; Hans, Elsasser ; Johnsen, Julia ; Fabian, Weber ; Ursula, Wyss: Nachhaltigkeit der fis alpinen Ski WM 2003 in St.Moritz, Engadin – Schlussbericht : Schlussbericht/Evaluation. St. Gallen : Institut für Öffentliche Dienstleistung und Tourismus der Universität St. Gallen, 2003.
  2. 23 x nachgefragt, inzwischen Open Access: Enkel, Ellen ; Kausch, Christoph ; Gassmann, Oliver: Managing the Risk of Customer Integration. In: European Management Journal 23 (2005), Nr. 2, S. 203-213.
  3. 22 x nachgefragt: Rossmann, Alexander: Next Corporate Communication. Arbeitspapier 1 : Perspektiven von Social Media für Marketing und Unternehmenskommunikation : -, 2010.
  4. 22 x nachgefragt, inzwischen Open Access: Tomczak, Torsten ; Reinecke, Sven ; Karg, Michael ; Mühlmeyer , Joachim ; Institut für Marketing und Handel, Universität St. Gallen (Hrsg.): Best Practice in Marketing – Empirische Erfolgsstudie zum aufgabenorientierten Ansatz. Fachbericht für Marketing. St. Gallen : Thexis, 1998.
  5. 15 x nachgefragt: Tomczak, Torsten ; Henkel, Sven: Behavioral Branding: eine Marke zum Leben erwecken. In: Marketing Journal 40 (2007), Nr. 5, S. 8-12.

Total 1936 Personen fragten im 2010 für die Volltexte von insgesamt 1470 Publikationen nach. 95 Publikationen wurden daraufhin online gestellt und 294 Personen darüber automatisch informiert.

Mit der nächsten Erweiterung der Forschungsplattform soll den Forschenden Open Access noch einfacher gemacht werden. Beim Eintragen einer Publikation in Alexandria wird dann angezeigt, welche Open Access Policy der jeweilige Zeitschriften-Verlag verfolgt. Es wird sofort ersichtlich, ob man z.B. die Post-Print-Version einstellen kann und mit einem weiteren Klick, welche Sperrfristen eventuell existieren. Dieses Update sollte noch im Februar aufgeschaltet werden.

Mehr dazu dann wiederum hier im Blog.

Ruedi Lindegger

Wie oft und von wo wird auf meine Publikationen zugegriffen?

Eine oft übersehene, trotzdem sehr interessante Funktion versteckt sich in Alexandria hinter dem Menüpunkt ‚auswerten‘. Benutzer mit einem eigenen Profil können darüber erfahren, wie häufig ihre Publikationen aufgerufen und heruntergeladen werden oder woher ihre Besucher stammen.

Zugriffe auf eigene Publikationen

Nach dem Einloggen ist der Menüpunkt ‚auswerten‘ mit verschiedenen Kategorien verfügbar. Gleich zu Beginn erscheinen Auswertungen, welche sich auf die eigenen Publikationen beziehen:

Die erste Seite der Auswertungsgrafiken zeigt die Zahlen für die letzten 12 Monate, jeweils nach Monat und nach Herkunft der Besucher. Auf der zweiten Seite sind die entsprechenden Zugriffszahlen für die letzten 31 Tage aufgeführt.

Ein interessante Auswertung können Sie über den Punkt ‚Details‘ im Menü rechts aufrufen.

Dahinter verbergen sich nämlich die Auswertungen bezogen auf die einzelnen Publikationen, die Sie in Alexandria eingestellt haben. So lässt sich sehen, wie oft die Seite einer Publikation aufgerufen wurde oder aber auch, wie häufig der Volltext einer Publikation aus dem Internet heruntergeladen wurde.

Natürlich erscheinen in der Spalte Downloads nur Angaben, wenn beim Eintrag tatsächlich ein Volltext als Datei angehängt wurde. Eine Null bei Downloads kann also bedeuten, dass kein Volltext hinterlegt ist, oder aber, dass der Volltext noch nie bezogen wurde (was in Anbetracht der Nutzungszahlen von Alexandria doch aber eher unwahrscheinlich ist…siehe auch hier).

Das Datum bezeichnet jeweils den letzten Besuch oder Download, je nach dem, was zuletzt war.

Besucher des eigenen Profils

Ähnliche Auswertungen lassen sich bezüglich der eigenen Projekte oder auch des eigenen Alexandria-Profils ausgeben. Benutzen Sie dafür einfach die entsprechenden Menüeinträge unter ‚auswerten‘ (immer vorausgesetzt, dass Sie in Alexandria angemeldet sind).

Auswertungen als Publication-Manager

Falls Sie Publication-Manager Ihres Institutes sind, können Sie noch weitere Auswertungen zum gesamten Institut aufrufen. Als Publication-Manager erscheint dann im Auswertungsmenü auch der Punkt ‚Institut‘. Wenn Sie ihn anklicken, werden die Zugriffsgrafiken zu den Institutspublikationen erstellt, was unter Umständen ein wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Die 12-monatige und die Übersicht über den letzten Monat sind auf einer Seite zusammengezogen. Länderspezifische Auswertungen und Details zu den Besuchen bzw. Downloads sind für das Institut nicht direkt als Grafik abrufbar.
Diese können jedoch über die Download-Links unterhalb der Grafik selber erstellt werden (die detaillierten Auswertungsdaten sollten jedoch nicht in Excel bearbeitet werden, da oft sehr viele Zugriffsdaten existieren).

Viel Spass beim Durchstöbern der Alexandria-Auswertungen.

Ruedi Lindegger

Wachstum von Alexandria

Erfreuliche Entwicklungen bei der Forschungsplattform Alexandria: Einerseits steigt der Anteil an Publikationen, welche mit Volltext eingestellt werden. Andererseits nehmen die Zugriffszahlen rapide zu.

Mehr Volltexte

Die Universität St. Gallen unterstützt den Open Access-Gedanken (siehe hier). Der Anteil an eingestellten Volltexten bei den Publikationen stieg nun 2009 auf fast 30 Prozent. Dies ist sehr erfreulich und ein Grund für ein Dankeschön an alle, welche ihre Texte bereits in Alexandria eingestellt haben!

Damit befinden sich zur Zeit über 4000 Artikel als Volltexte in Alexandria. Diese wurden im letzten Jahr total 440’000 Mal von Alexandria heruntergeladen.

Geplant ist, das Einstellen der Volltexte noch zu vereinfachen. So soll jeweils beim Erfassen einer Publikation angezeigt werden, welche Nutzungsrechte bei der angegebenen Zeitschrift bzw. dem Verlag  gelten.
Sehr viele Verlage erlauben bereits das Einstellen der Volltexte im Sinne einer Selbstarchivierung. Zum Teil müssen aber gewisse Embargo-Fristen beachtet und/oder es darf nur eine Vor-Version des Artikels hochgeladen werden. Diese und weitere Angaben soll zukünftig Alexandria beim Erfassen  automatisch angezeigen.

Steigende Zugriffszahlen

Auch die Entwicklung der Seitenabrufe und der Anzahl Besucher von Alexandria ist sehr erfreulich.

Die Rezeption der wissenschaftlichen Arbeiten der Universität St. Gallen im Online-Bereich nimmt also stark zu und immer mehr Besucher nutzen die Forschungsplattform. Dies dürfte einen starken Anreiz für viele Forschende bilden, weitere ihrer Forschungsarbeiten im Volltexte in Alexandria einzustellen.
Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Ruedi Lindegger

Stand: April 2010